Foto: dpa/Andreas ArnoldAnfang Juni verkündete der Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen (ASF), ein Sexkaufverbot durchsetzen zu wollen. Ein solches Gesetz würde nicht die Prostituierten, sondern die Kunden für den Kauf von Sex bestrafen. Am internationalen Hurentag Anfang Juni twitterte sie: »Sexarbeit ist weder Sex noch Arbeit. Sexarbeit ist Menschenrechtsverletzung!« Sie wies auf eine EU-Resolution hin, die das Sexkaufverbot befürworte, um die Nachfrage einzudämmen sowie sexueller Gewalt und Menschenhandel entgegenzuwirken. Verschiedene Landesverbände der ASF sowie der baden-württembergische Landesvorstand der SPD und die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier unterstützen Noichls Vorstoß.
Source: Neues Deutschland June 30, 2019 12:45 UTC