Ratlos: Der Deutsche Presserat beschäftigt sich – anders als von Gabor Steingart angegeben – nicht mit dem Werbeformat der Host-Reads, hört die "Südeutsche Zeitung" auf Anfrage von der Organisation. Autor Stefan Niggemeier zitiert eine Presserats-Sprecherin, laut der es in "zahlreichen Fällen" um das Thema Prostitution gegangen sei: "An einen Fall zu Host-Read Ads kann sich die Geschäftsstelle nicht erinnern." Eine "Süddeutsche"-Anfrage dazu, worauf sich seine Aussage bezog, habe Steingart nicht beantwortet und stattdessen geschrieben: "Recherchieren müssen Sie selbst." Niggemeier glaubt, dass sich über Host-Reads "durchaus streiten" lasse, aber sich "Steingarts Mission, die die Beschimpfung der Konkurrenz in den Dienst der eigenen Abo-Gewinnung stellt", dafür nicht eigne. Ihren Podcast würden "mündige Bürger" und "mündige Konsumenten" hören.
Source: Suddeutsche Zeitung March 22, 2026 12:38 UTC