In Paraguay hat eine Initiative zur Wiederwahl des Präsidenten zu schweren Ausschreitungen geführt. Hintergrund ist, dass die Regierungspartei ANR im Senat eine Verfassungsänderung einleitete, um die Wiederwahl des konservativen Präsidenten Horacio Cartes zu ermöglichen. Mehr zum ThemaDie Flammen konnten von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Auch Acevedo sei bei den Ausschreitungen verletzt worden, sagte Senator Luis Wagner von der Opposition. Seit 1992 war eine Wiederwahl in Paraguay verboten, um einen Rückfall in eine Diktatur zu verhindern.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 01, 2017 04:41 UTC