Der mutmaßlich aus Deutschland entführte vietnamesische Geschäftsmann Trinh Xuan Thanh ist in seiner Heimat zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Auf die mögliche Forderung nach der Todesstrafe hatte die Staatsanwaltschaft verzichtet. Die Bundesregierung ist davon überzeugt, dass er im Juli 2017 vom Geheimdienst des kommunistischen Landes aus Berlin entführt wurde. Zu dem Prozess durfte sie allerdings nicht einreisen. Mehr zum Thema Prozess in Vietnam Anklage verzichtet auf Todesstrafe für entführten GeschäftsmannAusländische Medien wurden zu dem Prozess nicht zugelassen.
Source: Der Tagesspiegel January 22, 2018 05:14 UTC