Vier Betroffene klagen in einem Aufsehen erregenden und bisher beispiellosen Prozess in Dortmund gegen den Textildiscounter KiK, damals Hauptauftraggeber. Die Kläger sehen KiK mitverantwortlich für unzureichende Brandschutzmaßnahmen in der Fabrik und wollen den Discounter dafür haftbar machen. Schon die Tatsache, dass eine solche Klage zugelassen worden sei, setze ein Ausrufezeichen und strahle auf die gesamte Branche aus. Ob Hanif es nach Dortmund schafft, war bis zuletzt unklarMiriam Saage-Maaß von ECCHR geht nicht von Verjährung aus - der Prozessausgang sei offen. Seibert moniert: Aus „Unwillen oder Schlampigkeit“ habe Kläger Muhammad Hanif kein Visum vom deutschen Konsulat erhalten.
Source: Der Tagesspiegel November 28, 2018 20:59 UTC