Die Herkunft der geheimnisvollen Mini-Mumie aus Chile, die manche als Überreste eines Außerirdischen ansahen, ist enträtselt. Man kann sich das nicht angucken und denken „Das ist uninteressant“. Nein, folgern die Forscher heute: Ata sei ein Fötus gewesen, habe aber an einer seltenen Erkrankung gelitten, die die Knochen vorzeitig altern lasse. Das gelang, weil das von der Wüstensonne mumifizierte Skelett nur etwa 40 Jahre alt war. „Das ist ein großartiges Beispiel dafür, wie uns die Sequenzierung alter Funde dabei hilft, auch moderne Proben zu analysieren“, betont Butte.
Source: Der Tagesspiegel March 23, 2018 06:04 UTC