Doch es gibt auch weniger erfreuliche Ergebnisse: So überschätzen viele Menschen das Auftreten möglicher Impfnebenwirkungen oder lassen sich durch Impfmythen verunsichern. Die Fehleinschätzungen, die manche Befragten zum Besten gaben, könnten das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen beeinträchtigen – und letztlich natürlich auch die Inanspruchnahme von Impfungen und damit die Gesundheit. So ist fast die Hälfte der Personen, die an der Umfrage teilnahmen, „unsicher“, ob Impfungen nicht vielleicht doch Allergien fördern oder gar Autismus auslösen. Und immerhin zwei von zehn Personen stimmen der Auffassung zumindest teilweise zu, dass Impfungen schlimmer wären als die Krankheiten, vor denen sie schützen. Nur so ließen sich Maßnahmen für eine größere Akzeptanz von Impfungen etwa mit gezielten Kommunikationskampagnen ergreifen.
Source: Suddeutsche Zeitung March 02, 2026 17:37 UTC