Statt mit den Verlierern der Globalisierung hat die Soziologin Rachel Sherman mit den Gewinnern gesprochen. Viele Dutzend reiche New Yorker und New Yorkerinnen hat sie befragt, was sie über sich, die Welt und die Ungleichheit denken. Andere schieben Renovierungen auf, weil sie nicht wollen, dass ihr Luxus-Apartment auf Gäste noch luxuriöser wirkt. Vor allem aber versuchen sie, sich ihres Reichtums als "würdig" zu erweisen - indem sie hart arbeiten, sparsam leben und sich sozial engagieren. Immerhin, so die Wissenschaftlerin: "Viele Reiche wollen nicht sein wie Donald Trump, der mit seinen vergoldeten Wasserhähnen prahlt und seinen schlechten Geschmack zur Schau stellt.
Source: Suddeutsche Zeitung September 30, 2017 12:00 UTC