„Wenn jemand ein Messer in die Schule oder Diskothek mitbringt, muss das bestraft werden“, sagte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Es ist ein Trend, der in der Regel von jungen Arabern ausgeht, die glauben, mit einem Messer besser unterwegs zu sein, weil sie das für leicht verfügbar halten.“ Für sie sei es nichts Ungewöhnliches oder Schlimmes, ein Messer mit sich zu führen. „Bei denen, die ein Messer bei sich haben, ist die Hemmschwelle absolut niedrig geworden, das auch zu benutzen“, sagte Wendt. „Die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge sind besser geworden, das hat dazu beigetragen, dass diese Gewaltrate abnimmt“, sagte er. So würde sich die kulturelle Blindheit der Menschen abbauen, die es ihnen anfangs verwehre, die neue Welt zu verstehen.
Source: Die Welt March 16, 2018 07:20 UTC