Selbst ist der MannAber es trifft den Duktus dieses Buches mit dem angenehm beiläufigen Titel „Die Kunst des lässigen Anstands“. Bei Alexander von Schönburg handelt es sich um einen Grafen, der neben seinem journalistischen Brotberuf auch als Chef seines Hauses Schönburg-Glauchau amtiert. Denn hinter der Sehnsucht nach dem Guten, Wahren, Schönen, so der überzeugte Christ Alexander von Schönburg, stehe immer die Sehnsucht nach Gott. Verzicht auf alle apokalyptischen UntertöneAnzeigeDas ist wahrscheinlich der weitreichendste Bruch mit den gegenwärtigen Lebensmaximen durch eine fällige konservative Revolution: die Abkehr vom bequemen „Es geht ja auch so“. Alexander von Schönburg: „Die Kunst des lässigen Anstands“.
Source: Die Welt September 10, 2018 12:00 UTC