Spaniens Rekordmeister Real Madrid muss im wahrscheinlichen Fall einer Verlängerung der laufenden Saison möglicherweise erstmals seit den 80er Jahren für ein Heimspiel das Bernabéu-Stadion verlassen. Kritiker halten Klubchef Florentino Pérez vor, dass der mehr als 500 Millionen Euro teure Umbau von dem Wunsch getrieben sei, sich selbst ein Denkmal zu setzen. Sollte die Liga Spiele hinter verschlossenen Türen austragen, lägen die Verluste bei 300 Millionen Euro. "Selbst bei Spielen mit Publikum würden sie sich wegen des bereits entstandenen Schadens auf 150 Millionen Euro belaufen." Für die kommenden Jahre werden die Obergrenzen für Gehaltszahlungen der spanischen Klubs, die sich an den Einnahmen bemessen, abgesenkt.
Source: Suddeutsche Zeitung April 07, 2020 13:41 UTC