Chris Emil Janßen/IMAGOEinmal mehr lässt sich die Führung der Linkspartei von einer rechten Journaille am Nasenring durch die Manege ziehen. Als Blaupause für die aktuelle Kampagne gegen die Linkspartei können die Antisemitismusvorwürfe gegen den früheren Vorsitzenden der britischen Labour-Partei Jeremy Corbyn gelten. Als Gefahr erschien Corbyn dem britischen Establishment weniger aufgrund seiner antizionistischen Positionierung als wegen seiner Ablehnung von Atomwaffen. So zielt auch die von Springer und Co. nun gegen Die Linke gefahrene Kampagne darauf, angesichts der angestrebten Kriegstüchtigwerdung auf Kosten der Werktätigen die antiimperialistischen Restbestände zu schleifen. Und der rechte Parteiflügel sekundiert auch noch dabei.
Source: Junge Welt March 22, 2026 19:00 UTC