Die AfD-Vorsitzende in Schleswig-Holstein, Sayn-Wittgenstein, hat offenbar einen Verein von Holocaust-Leugnern unterstützt. Sayn-Wittgenstein hingegen schrieb, der Verein mache Veranstaltungen, „die den Horizont erweitern, statt den Geist zu manipulieren“. Dies sollte „uns jedoch nicht davon abhalten, uns dem Diktat deutschfeindlicher Interessengruppierungen zu beugen“, schrieb Sayn-Wittgenstein. Der Verein „Gedächtnisstätte“ wurde 1992 mit dem vorgeblichen Ziel gegründet, zivilen deutschen Kriegsopfern zu gedenken. Gründungsvorsitzende des in neonazistischen Kreisen verwurzelten Vereins war die schon etliche Male wegen Volksverhetzung verurteilte und gegenwärtig inhaftierte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 28, 2018 14:15 UTC