Bis Ende 2021, also in gut vier Jahren, soll der Skandalzins Libor verschwunden sein, ließ Bailey unlängst verlauten. Nach der Finanzkrise war der Libor jedoch erheblich in Misskredit geraten, als bekanntwurde, dass Banken ihn über Jahre systematisch manipuliert hatten. Umstellung bereitet SchwierigkeitenJetzt ringen die Finanzplätze London, Zürich und Frankfurt darum, einen Nachfolger für den Libor stellen zu dürfen. Dort sind relativ viele Baudarlehen mit variablen Zinsen an den Libor gekoppelt. Was passiert, wenn dort jetzt ein anderer Zinssatz für den Libor einspringen soll – der womöglich etwas höher oder tiefer liegt als der Libor?
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung August 16, 2017 18:43 UTC