Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Landesregierung unterstützt die sogenannte Heinsberg-Studie des Bonner Virologen Hendrik Streeck mit 65.315 Euro. Die SPD-Abgeordnete Sarah Philipp hatte die Landesregierung auch nach der Bezahlung der Berliner Agentur Storymachine gefragt, die die Dokumentation der Studie unter anderem in Sozialen Medien leistet. Dazu habe man keine Erkenntnisse, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Namen der Landesregierung. Die SPD-Abgeordnete Philipp nannte die Beteiligung von Storymachine am Freitag einen "unlauteren Wettbewerbsvorteil", selbst wenn kein Geld geflossen sei. Mronz wiederholte, dass seine Agentur weder Steuergeld noch Mittel der Uniklinik Bonn bekomme.
Source: Suddeutsche Zeitung April 10, 2020 19:07 UTC