Matteo Salvini Foto: AFP/Miguel MedinaZur »Schicksalswahl« und zum »Wendepunkt« hatte der rechtsradikale Matteo Salvini die Regionalwahlen in Italien erkoren. Doch selbst in der »roten« Emilia-Romagna kam das rechte Bündnis hinter Lucia Borgonzoni auf mehr als 40 Prozent der Stimmen. Auch in dieser wirtschaftlich prosperierenden Region mit für italienische Verhältnisse hohen sozialen Standards greift Salvinis Panikmache vom Untergang des Landes um sich. Mit weniger als fünf Prozent der Stimmen eröffnet ihr Abschneiden eine neue Debatte um die Zukunft der Partei - wie auch der Koalition in Rom. Schon die nächsten Regionalwahlen in der Toskana und Ligurien im späten Frühjahr könnten Salvini also doch noch den erhofften Triumph in Rom bescheren.
Source: Neues Deutschland January 27, 2020 16:52 UTC