Auslöser für die Debatte ist der Fall einer Grundschülerin aus Berlin: Ihr wurde mit dem Tod gedroht, weil sie nicht an Allah glaubt. „Es geht darum, dass Kinder aus muslimischen Elternhäusern andere Kinder verfolgen oder mobben, nur weil sie nicht an Allah glauben.“ Dabei sei völlig egal, ob es sich um Christen, Atheisten, Juden oder andere handele. Aber auch innerhalb der muslimischen Schülerschaft würden Kinder ausgegrenzt, weil sie beispielsweise „in die falsche Koranschule gehen“. Das spiele im Leben der Familie aber auch keine Rolle, weil sie nicht religiös seien. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, sprach im ZDF-„Morgenmagazin“ von einer „Bringschuld seitens der muslimischen Verbände“.
Source: Die Welt March 27, 2018 11:38 UTC