Die Rentenangleichung wird für ostdeutsche Unternehmen deutlich teurer als bisher angenommen. Die Chancen, dass die Bundesregierung diese Forderung aufnehmen wird, sind allerdings sehr gering. Das würde für den Westen eine geringe Senkung der Grenze bedeuten, für die neuen Länder allerdings eine Erhöhung – allerdings deutlich geringer als nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung. Wenn die Bundesregierung ihre Pläne umsetzen will, dann soll sie es wenigstens über Steuern finanzieren, fordern Arbeitgeber ebenso wie Gewerkschaften und die Deutsche Rentenversicherung. Mehrere Sachverständige kritisierten, dass der Bund der Rentenversicherung auf diese Weise zum wiederholten Mal Geld entziehe, das für sinnvolle Verbesserungen fehle.
Source: Handelsblatt May 15, 2017 17:15 UTC