Das ist er nun, und es kann sein, dass „Die Schulz-Story“ ihren Namensgeber den letzten Rückhalt in der SPD kostet. Eines Mannes, der nach außen unentwegt den Anspruch erhebt, „Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland“ werden zu wollen, innerlich aber längst aufgegeben hat. Bis in die Spitze der SPD hinein reichen inzwischen die Zweifel, ob der Vorsitzende noch lange zu halten ist. In der Fraktion ist von "galoppierendem Autoritätsverlust" die RedeFür Schulz, der das schlechteste SPD-Ergebnis in der Geschichte der Republik zu verantworten hat, können solche Widersprüche schnell gefährlich werden. „Nach Niedersachsen“, prophezeit einer aus der Führungsriege der SPD, „werden die Dinge in Bewegung geraten.“
Source: Der Tagesspiegel October 03, 2017 17:37 UTC