»Er wird seine wichtige Arbeit über die Ereignisse im Sudan wieder aufnehmen«, so ein Sprecher der britischen Nachrichtenagentur. Die Organisation »Reporter ohne Grenzen« teilte laut AFP mit, dass die meisten anderen der zwölf Journalisten, die während der Proteste festgenommen worden waren, bereits nach wenigen Stunden wieder freigelassen wurden. Unter den Festgenommenen befanden sich Kollegen der Tageszeitungen Al Watan (»Die Heimat«) und Al Youm al Tali (»Der folgende Tag«), auch die freie Journalistin Amal Habani. Grund dafür sei, dass im Sudan zu wenig Banknoten der US-Währung im Umlauf sind, was die Wirtschaft lähmt. Die Ökonomie leidet nach wie vor unter der Abtrennung des Südsudan, der sich im Jahr 2011 für unabhängig erklärte.
Source: Junge Welt January 24, 2018 17:01 UTC