Über die wollten die Außenminister der G-7-Staaten am gestrigen Montag und am heutigen Dienstag im italienischen Lucca beraten, bis zum Nachmittag des ersten Tages verlief die Sitzung aber monothematisch: Es ging vorrangig um Syrien und Russland. Der britischen Internetzeitung Independent konnten die Teilnehmer vor Beginn ihrer Zusammenkunft entnehmen, dass die im Weißen Haus tätige First Daughter Ivanka Trump ihren Vater Donald überzeugen konnte, gegen Syrien loszuschlagen. Die Zeitung berief sich auf Quellen, die dessen Text gelesen hätten, und wörtlich zitierten, Frau Trumps Haltung zu dem Chemiewaffeneinsatz in der syrischen Provinz Idlib am Dienstag vergangener Woche habe »erheblichen Einfluss im Oval Office« gehabt. Zum Treffen in Lucca erschien allerdings nicht die einflussreiche Ivanka Trump, sondern der als Außenminister fungierende Exmanager des Ölkonzerns Exxon, Rex Tillerson. Damit eskaliert der Konflikt.« Und weiter: »Wir zwingen quasi die Russen in die Solidarität zu Assad.« Das wolle er Tillerson sagen.
Source: Die Welt April 10, 2017 16:00 UTC