So manche Frau dürfte die Bundeskanzlerin um diesen Termin am Donnerstagvormittag beneidet haben: Im Kanzleramt saß Angela Merkel dem US-Schauspieler Richard Gere auf einem Sofa gegenüber und unterhielt sich intensiv mit dem Frauenschwarm, der mit Filmen wie „Pretty Woman“ oder „Ein Mann für gewisse Stunden“ weltberühmt geworden ist. Das zentralasiatische Hochland gehört seit 1950 zu China, Menschenrechtsorganisationen werfen China vor, dort die religiösen und kulturellen Minderheitenrechte der Tibeter zu missachten und zu unterdrücken. Der Schauspieler ist mit dem im Exil lebenden Oberhaupt der Tibeter befreundet. Er setze in seinem Bemühen um ein Ende der Unterdrückung der Tibeter in China voll auf Merkel, sagte Gere der „Passauer Neuen Presse“. Bereits am Vortag hatte Gere mit Claudia Roth (Grüne) gesprochen.
Source: Der Tagesspiegel February 09, 2017 21:00 UTC