Gegen eine fünfstellige Summe erzählen ihm Leute ihre Geschichte und er bastelt ein Buch daraus. Es ermüdet den Westberliner, der sich in die Vorwendezeit zurücksehnt, dass es immer die langweiligen Leute sind, die ihr eigenes Leben lesen wollen. In einem gemütlichen Plauderton, der sich gelegentlich in die Syntax der vorletzten Jahrhundertwende kleidet, erzählt Jens Sparschuh in seinem Roman „Das Leben kostet viel Zeit“ aus dem Leben eines Einfaltspinsels. Der einstige Mitarbeiter des Märkischen Museums hat sein Leben dem großen Romantiker Adalbert von Chamisso verschrieben. Mehr zum Thema Roman von Jens Sparschuh Schrebers TraumJens Sparschuh: Das Leben kostet viel Zeit.
Source: Der Tagesspiegel March 28, 2018 08:15 UTC