Roxane Gay: Essen, um nicht mehr begehrt zu werden - News Summed Up

Roxane Gay: Essen, um nicht mehr begehrt zu werden


Literarisch stark, so furchtbar das klingt, ist das Buch vor allem im ersten Viertel, als noch nicht klar ist, was geschehen ist, das die Autorin so traumatisiert hat – da lebt das Buch von der Spannung des Detektivischen und von der Intensität der Kindheitsschilderungen – durchaus auch vom Kreisen und Zögern, der Frage, ob sie es wagen soll, über ihren Körper zu schreiben. Das alles wird sehr plastisch, die behütete katholische Kindheit als Tochter haitianischer Einwanderer, das Kochen der Mutter, das Toben mit den Brüdern, das unerträgliche Pech, dass sie mit zwölf, in einer Phase, in der sie sich fremd und unzugehörig fühlt, an einen Jungen gerät, der großes Unglück über sie bringen wird.


Source: Die Welt June 24, 2019 15:00 UTC



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