Das russische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass zwei Ziele in der Ukraine mit einer Hyperschallrakete angegriffen wurden: Ein unterirdisches Waffendepot der ukrainischen Luftwaffe sowie ein Treibstofflager seien zerstört worden. Eine Verteidigung gegen dieses schnell fliegende System sei "zum momentanen Zeitpunkt fast unmöglich", sagte Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg im Dlf. Je schneller ein System sei und je mehr es manövrieren könne, desto schwieriger werde es dann für die Gegenseite, dieses auszuschalten. Man muss dazu jetzt auch sagen, dass die Idee, eine ballistische Rakete auf ein Flugzeug zu packen und sie von dort starten zu lassen, jetzt nichts Neues ist. Einen solchen Einsatz haben wir jetzt hier noch nicht gesehen, aber generell geht der Trend in den großen militärischen Nationen wie Russland, USA, China in diese Richtung.
Source: Neues Deutschland March 24, 2022 07:19 UTC