Für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024 ist der damalige südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Yoon Suk-yeol hatte als Präsident völlig überraschend das Kriegsrecht ausgerufen und sein Land damit in eine tiefe Staatskrise gestürzt. Dezember 2024 wies Yoon Sondereinheiten des Militärs an, die Nationalversammlung in Seoul abzuriegeln. Er wies jedoch den Anklagepunkt der Sonderstaatsanwaltschaft zurück, Yoon habe das Kriegsrechtsdekret von langer Hand zum Etablieren einer „dauerhaften Diktatur“ vorbereitet. In einem separaten Prozess war er bereits im Januar wegen der Behinderung seiner Festnahme zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.
Source: Suddeutsche Zeitung February 19, 2026 09:24 UTC