Manch einer in der SPD würden sie am liebsten in der Versenkung verschwinden laßen: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Foto: Michael Kappeler/dpaGroß war die Euphorie in Teilen der SPD, als Anfang Dezember die neue Parteispitze feststand. Dass Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sich in einer Urabstimmung durchsetzten, wurde als Erfolg der Demokratie und als Rückbesinnung auf linke, soziale Grundwerte der SPD gefeiert. Zwei Monate sind seit der Urwahl vergangen, und noch immer fremdelt die SPD mit ihrer Führung. So entsteht der Eindruck, dass maßgebliche SPD-Kreise die neue Führung am liebsten in der Versenkung verschwinden ließen.
Source: Neues Deutschland February 02, 2020 17:15 UTC