commons.wikimedia.org/wiki/File:Lozu_mont_oct8_bellhooooooooks.png/creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en »Kentucky is my fate«: bell hooks (1952–2021)Gloria Jean Watkins, besser bekannt unter ihrem Nom de guerre bell hooks, wurde am 25. Den Namen bell hooks borgte sie sich von ihrer Urgroßmutter mütterlicherseits, Bell Blair Hooks: »Alle waren sich einig, dass ich das Temperament dieser Urgroßmutter hatte, an die ich mich nicht erinnern konnte. Sie brachte mir bei, wie man Dinge wirklich anschaut, wie man sieht, was sich unter der Oberfläche befindet.«Ihr »way with words« brachte bell hooks Anfang der 70er Jahre nach Stanford. Imaginiert hatte sie ihren (friedlichen) Tod bereits in dem Essay »Kentucky Is My Fate« (in: »Belonging«): »Ich schließe die Augen und sehe Hände, die ein rotes chinesisches Emailleschälchen halten. Man verstreut meine Überreste, als wären sie Saatgut und keine Asche (…) Die Vorstellung dieser Abschiedsszene tröstet mich. An den Hügeln von Kentucky hatte mein Leben begonnen.
Source: Die Welt December 16, 2021 18:35 UTC