Als Samuel Tuia, bei 1,95 Meter Körpergröße an die hundert Kilogramm schwer, im vierten Satz den Gegnern aus Friedrichshafen wieder einen Ball zum Ausgleich ins Feld geschmettert hatte, setzte er nach. Mit einem Schrei ging der großflächig tätowierte Außenangreifer der Berlin Volleys auf einen der beiden Pfosten des Netzes los. In die Schreie und den Jubel der achteinhalbtausend Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle von Berlin – Saisonrekord – trat Tuia mit Wucht gegen den gepolsterten Stahlträger. So glichen die Volleys mit grimmiger Entschlossenheit im vierten Spiel die Finalserie um die deutsche Meisterschaft mit einem 3:1 (28:26, 25:21, 15:25, 25:21) aus. Sechzehn Jahre später ist Tuia mit 133 Länderspielen, darunter dem Finale der Europameisterschaft 2009 gegen Polen, ein Veteran der französischen Nationalmannschaft.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 12, 2019 07:18 UTC