Auch die frühere Frau von Rob Porter ärgert sich über den Präsidenten – wegen seiner Reaktion auf ihre Aussage gegenüber dem FBI. Rob Porter, der sie bedroht und ihre Tür eingeschlagen haben soll, sei ganz sicher richtig im Weißen Haus gewesen und habe dort einen tollen Job gemacht, sagte sie in der vergangenen Woche im Fernsehen. Ein Tweet Trumps galt vielen Beobachtern als Versuch, Porters Unschuldsbeteuerungen in den Zusammenhang der Kritik an der „Me Too“-Solidaritätskampagne zu rücken. Gibt es keinen fairen Prozess mehr?“ Auf welche konkreten Fälle von Falschbeschuldigung sich der Präsident bezog, blieb unklar. Vertreter einer solchen Sichtweise könnten sich durch den Tweet bestärkt fühlen – zumal der Präsident keine unterstützenden Worte für die Opfer von Gewalt und für Frauen fand.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 13, 2018 16:07 UTC