Es blieb bei Pfiffen – und Tönnies ist erspart geblieben, dass man ihn sehr leicht als „Scharfmacher“ hätte identifizieren können. Schalker Fans mögen da zugestimmt haben, aber Tönnies ist lange im Fußballgeschäft unterwegs. Und in der Schalker Mannschaft ist Goretzka ein hochangesehenes Mitglied – negative Folgen sind höchstens zu erwarten, wenn das Schalker Oberhaupt weiter so agiert. Vehementer hätte Tönnies höchstens den Bayern-Kommentaren widersprechen können, dass dieser Wechsel gut für die Bundesliga sei, weil Goretzka nicht ins Ausland wechsele. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher: Die reichen Bayern bekommen einen Bundesligastar ablösefrei, der „Konkurrent“ kann sich nicht nach einem adäquaten Ersatz umsehen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 23, 2018 11:48 UTC