"Was in den USA passiert, das muss man offen, aber auch hart kritisieren", rief Gerhard Schröder auf dem Dortmunder SPD-Parteitag Ende Juni. Denn Schröder bringt die Sozialdemokraten und ihren Kanzlerkandidaten Martin Schulz wenige Wochen vor der Wahl in die Defensive. Damit steht Ude zwar allein – den offenen Bruch mit dem Agenda-Kanzler und Irakkriegs-Gegner Schröder will in der SPD kaum jemand riskieren. Putins Russland aber steht gegen alle Werte, für die die SPD steht." Gabriel müsse den Eindruck ausräumen, dass er sich von Schröder für die Interessen von Putin und Rosneft einspannen lasse: "Das wäre ein ungeheurer Affront gegenüber der EU und ein veritables Problem für Deutschland."
Source: Der Tagesspiegel August 23, 2017 15:33 UTC