Während Schulz und die SPD die große Halle mit Tausenden Zuschauern für ihren Wahlkampfauftakt nutzten, genügte Merkel eine kleinere, mit gerade einmal eintausend Zuschauern, um sich aus dem Sommerurlaub zurückzumelden. Laumann verbuchte den Mindestlohn, die gestiegene Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und »Akzente gegen Zeitarbeit und Werkverträge« als Erfolge der CDA. Er forderte, dass »bei dieser Bundestagswahl mehr Mitglieder der DGB-Gewerkschaften die Union wählen als die SPD«. CDU-Mitglieder sollten am Arbeitsplatz dafür werben, dass man mit der Union mehr vom gut ausgehandelten Tarifvertrag in die eigene Tasche bekomme, als wenn man die SPD wähle. Aber die Autoindustrie sei auch ein wichtiger Arbeitgeber, und man müsse schauen, wie man die »Übergangsphase« des ökologischen Wandels gestalte.
Source: Neues Deutschland August 13, 2017 14:37 UTC