Der Konflikt geht ja nicht um Hochkalorisches, sondern um den Platz, den junge Münchnerinnen und Münchner in dieser, in ihrer Stadt einnehmen. Denn um den Platz, sozial, aber vor allem physisch geht es in München immer, auch wenn Platzprobleme weder münchen- noch jugendspezifisch sind. Als 25-Jähriger zum Beispiel fragt man sich, wo man ausgehen soll, überspitzt gefragt: wo man frei sein darf. Krauses Idee, Büroflächen in Wohnraum umzuwandeln, ist weder neu noch radikal. Erwähnenswert aber ist: das Gespür, das Thema so anzugehen, dass er bei jungen Menschen punktet.
Source: Suddeutsche Zeitung March 26, 2026 17:15 UTC