„Yung“ folgt vier großstadtverwahrlosten Teenie-Girls, die durch Berlin laufen, als gehöre es ihnen. Alle zwischen sechzehn und achtzehn, reden sie wie Straßenveteranen und sehen so aus, wie man sich noch vor ein paar Jahren eine abgewichste Bordsteinschwalbe Ende zwanzig vorgestellt hätte. Emmy, 18 und lesbisch, betäubt ihre Orientierungslosigkeit mit der Sexdroge GHB. Die 17-jährige Joy vercheckt Drogen auf Festivals, und Abby, zarte sechzehn, träumt von einem Leben in LA. Ganz normale urbane Unterschichtsmädel also, die sich auf Instagram inszenieren, wohnzimmer-style über ihr Leben rappen, und, wenn nichts anderes da ist, was glücklich macht, eine E klatschen oder eine Pipette GHB schlürfen.
Source: Die Welt November 28, 2019 04:07 UTC