In der Schweiz gibt es seit einigen Jahrzehnten zwei Bergbahnen, die als Aktiengesellschaft an der Börse vertreten sind - die Strategien der Betreiber haben seither durchaus ungewöhnliche Entwicklungen hervorgebracht. Der Grund dafür ist eine Ausrichtung auf indische und chinesische Gruppentouristen, die einerseits den Erfolg der Titlis-Bahnen begründen, zum anderen aber ebenfalls krisenanfällig sind. Und die Reisenden aus Asien machen inzwischen einen wesentlichen Teil des Erfolgs der Schweizer Bergbahn aus. Wenn Sommer- und Wintersaison aufeinandertreffen, kann es also vorkommen, dass einer, der Ski in der Hand hat, ein Drittel weniger zahlt als jemand, der nur wandern möchte. Für die Schweizer seien die Preise etwas erschwinglicher: Wer ein Abonnement der Schweizer Bahnen hat, kommt für 46 Franken auf den Gipfel und zurück.
Source: Suddeutsche Zeitung February 19, 2017 17:59 UTC