Hinter kryptischen Codes wie „CABL001X“ oder „CLJN452“ verbergen sich Wirkstoffe, die Leukämie oder Stoffwechselstörungen kurieren sollen – und die Novartis derzeit weltweit testet. Die Software gibt einen Vorgeschmack, wie Digitalisierung die Pharmaforschung revolutioniert – und damit auch Pharmariesen wie Novartis oder Roche umkrempelt. Im Mai haben Pfizer, Novartis, Sanofi und Otsuka Pharmaceutical eine strategische Kooperation mit der Alphabet-Tochter Verily zur Verbesserung klinischer Forschungsprojekte vereinbart. Branchenanalysen zeigen, dass nur eine der neun Substanzen, die in die klinische Erprobung gebracht werden, auch später den Markt erreicht. Novartis etwa muss für die Erprobung seiner Studien an mehr als 1000 weltweiten Standorten passende Patienten finden und diverse regulatorische Auflagen erfüllen.
Source: Handelsblatt July 03, 2019 09:56 UTC