Anders als der Gesamtkonzern, der Solarmodule produzierte und verkaufte, hat sich Solarparc auf den Bau und Betrieb von großen Wind- und Photovoltaikparks spezialisiert. Die Geschädigten Anleger, Kunden und Ex-Geschäftspartner von Solarworld hoffen daher auf eine andere Einnahmequelle: Solarworld Americas. Tut er dies, würden die von Solarworld hergestellten Paneele „Made in USA“ mit einem Schlag viel wettbewerbsfähiger. Das wäre zwar schlecht für die US-Verbraucher, aber dafür ein Segen für die Solarworld-Gläubiger. Sie setzen jetzt all ihre Hoffnungen auf Trump, der sich wiederholt für Schutzmaßnahmen für die amerikanische Industrie ausgesprochen hat.
Source: Handelsblatt December 19, 2017 18:00 UTC