Sie sollen unter anderem in Hamburg, Berlin und Frankfurt am Main stattfinden, wie die Gruppe am Montag auf ihrer Internetseite mitteilte. Das Bündnis setzt sich für die Rechte von Geflüchteten und unter dem Schlagwort »#freecarola!« für die Freilassung der deutschen Kapitänin der Hilfsorganisation Sea-Watch ein. Die Seebrücke-Bewegung hatte sich im Sommer 2018 gegründet und fordert die Entkriminalisierung der Seenotrettung, sichere Fluchtwege und Häfen für Geflüchtete. Menschenleben zu retten sei »eine humanitäre Verpflichtung«, Seenotrettung dürfe nicht kriminalisiert werden, erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Sonnabend per Twitter. »Wir brauchen keine leeren Statements«, kommentierte Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer am Montag gegenüber dem Spiegel.
Source: Junge Welt July 01, 2019 17:37 UTC