Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will einem Bericht zufolge mit einer Korrektur der Sozialreform Agenda 2010 in den Wahlkampf ziehen. Die Agenda 2010 geht auf die Regierung des sozialdemokratischen Kanzlers Gerhard Schröder zurück. Dem Bericht zufolge will Schulz auch mit Einschränkungen von befristeten Arbeitsverhältnissen Wahlkampf machen. Schulz wolle außerdem die betriebliche Mitbestimmung auf Firmen mit europäischer Rechtsform (SE) ausweiten und den Kündigungsschutz für Beschäftigte, die Betriebsratswahlen organisieren, ausbauen. Umfragen zufolge profitieren die Sozialdemokraten von Schulz und liegen teilweise vor der Union.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 20, 2017 03:22 UTC