Derzeit beschäftigt Behörden und Verbraucher der Fipronil-Skandal – auch hier wurde spät gewarnt. Um auch jene zu erreichen, die das Lebensmittel bereits gekauft haben, hatten Bundesregierung und Länder das Portal lebensmittelwarnung.de eingerichtet. Das sei von der EU-Gesetzgebung auch ausdrücklich so gewünscht, sagte Rücker. Da wolle der Marketingchef den Ruf des Unternehmens nicht gefährden, die Pressestelle müsse sich erst mit der Geschäftsleitung absprechen, die Juristen wollten Schadenersatzansprüche verhindern. Daraus ergäben sich Verzögerungen, Gefahren würden den Behörden erst spät gemeldet, dann dauere es oft noch mal, bis der Fall veröffentlicht werde.
Source: Neues Deutschland August 24, 2017 15:00 UTC