„Wir unterstützen die Entscheidung von ThyssenKrupp voll und ganz“, sagt zum Beispiel Lars Förberg, der Gründungspartner von Cevina Capital, dem zweitgrößten Aktionär des Unternehmens. Namen der Gesellschaften stehen bereits festAuf der einen Seite soll künftig die ThyssenKrupp Materials AG stehen, auf der anderen die ThyssenKrupp Industrials AG – und zwar ohne eine gemeinsame Holding darüber. „Sie verhalten sich wie erwachsen gewordene Geschwister zueinander, die ihren eigenen Weg gehen, aber Teil der Familie bleiben.“An der ThyssenKrupp Materials AG werden die bestehenden Aktionäre weiterhin 100 Prozent halten, an der ThyssenKrupp Industrials AG zunächst eine deutliche Mehrheit, erläutert Kerkhoff. Lesen Sie auch Führungschaos Der nächste Rücktritt bei ThyssenkruppDie Teilung in zwei unabhängige Unternehmen soll einer klaren industriellen Logik folgen. ThyssenKrupp Industrials soll dabei aus drei Einheiten bestehen: erstens dem Aufzuggeschäft, zweitens dem Automobilzulieferergeschäft und drittens dem Kernanlagenbau.
Source: Die Welt September 27, 2018 17:48 UTC