Ein neuer Rückschlag hat die Bergung eines verschollenen Kleinkindes aus einem tiefen Schacht in Spanien am Wochenende verzögert. Mit den Eltern des zweijährigen Julen, die 2017 einen dreijährigen Sohn wegen eines Herzversagens verloren, leidet ganz Spanien. Bei Kamera-Aufnahmen wurde im Schacht in einer Tiefe von gut 70 Metern eine Tüte mit Süßigkeiten entdeckt, die Julen bei sich hatte. Die Retter halten es aber für denkbar, das Kind in einer Tiefe von 70 bis 80 Metern finden zu können. Der Boden ist hart, Geröll im WegDa die Helfer bei der Aufstellung einer Plattform zur Stabilisierung der Hauptbohrmaschine schon rund 20 Meter tief vorgedrungen sind, musste man noch weitere 60 Meter tief bohren.
Source: Der Tagesspiegel January 20, 2019 17:15 UTC