So, nun ist es raus: Die ersten Banken verlangen Negativzinsen auf dem Tagesgeldkonto vom ersten Euro an. Vorbei die nette Zeit, als zumindest noch eine Grenze von 100.000 Euro von allen eingehalten wurde. Wer große Einlagen zu ihnen transferieren wolle, ohne auch sonst Geschäft mit der Bank zu machen, den sollten die Negativzinsen auf dem Tagesgeldkonto vom ersten Euro an treffen. Man habe eine Grenze von 100.000 Euro je Kunde einführen wollen, und das so verteilt, dass 75.000 Euro fürs Tagesgeldkonto gelten und 25.000 Euro fürs Girokonto. Vorstandsvorsitzender Uwe Fabig sagte, bisher habe seine Bank „nur in ganz wenigen Einzelfällen“ Negativzinsen auf Einlagen berechnet.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 19, 2019 17:15 UTC