"Es ist eine neue Ära im Sinne eines Befreiungsschlags", sagte der Vorstandsvorsitzende des Medienunternehmens Axel Springer zum Einstieg des amerikanischen Finanzinvestors KKR. KKR auf der einen Seite sowie Friede Springer und Döpfner auf der anderen Seite halten seitdem jeweils knapp die Hälfte der Anteile an Springer. An diesem Mittwoch verkündete Döpfner nun den ersten großen strategischen Schritt: Springer trennt sich von fast allen journalistischen Aktivitäten in Osteuropa. Nur in Polen, mit rund 40 Millionen Menschen einer der größten Medienmärkte in Osteuropa, bleibe Springer zusammen mit Ringier weiter tätig. Man setze weiter auf Osteuropa, sagte dagegen Ringier-Chef Marc Walder: "Diese Transaktion ist ein Bekenntnis zu unserem langfristig angelegten Engagement als moderner Medieninvestor in Osteuropa.
Source: Suddeutsche Zeitung July 28, 2021 12:33 UTC