Von ihrem Atelier im Londoner East End aus betrachten Gilbert & George die Zunahme von religiösem Fanatismus mit großer Sorge. So wie in unserer Straße in London: Wir haben die anglikanische Kirche am einen Ende und die Moschee am anderen. Die Bilder sind der künstlerische Ausdruck der Störung des urbanen Zusammenlebens, die sich öffentlich auf das Straßenbild auszuwirken scheint, wie es die Motive von Gilbert & George nahelegen. Die Angriffe auf die freie und offene Lebensweise durch die Islamisten und die daraus resultierenden Ängste bringen die Künstler in der Fragmentierung der eigenen Körper zum Ausdruck. Eine beabsichtigte Ambivalenz als Symbol der Lachgas-Droge einerseits und als Bombe des Terrors andererseits.
Source: Junge Welt July 06, 2017 16:08 UTC