Die Angeschuldigten sollen zu den Drahtziehern dubioser Aktiengeschäfte zählen, bei denen die Steuerzahler offenbar um insgesamt zehn Milliarden Euro betrogen wurden. Von Klaus OttDie Aktenlieferung, die in den vergangenen Tagen bei der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Wiesbaden einging, war außergewöhnlich umfangreich. Berger und die anderen Angeschuldigten in Wiesbaden, denen Steuerdelikte in Millionenhöhe angelastet werden, bestreiten die Vorwürfe. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt bezichtigt Berger und die anderen Angeschuldigten der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall. Weil die HVB bei der Aufklärung der Cum-Ex-Deals nicht blockierte, sondern kooperierte, kam die Bank mit rund zehn Millionen Euro Bußgeld glimpflich davon.
Source: Suddeutsche Zeitung October 03, 2017 16:05 UTC