Das Defizit belief sich auf 2,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, wie das Statistikamt an diesem Freitag in Lissabon mitteilte. Damit wurde die mit der EU-Kommission für das vergangene Jahr ausgehandelte Marke von 2,5 Prozent von der sozialistischen Minderheitsregierung eingehalten. Im Jahr 2015 lag die Neuverschuldung mit 4,4 Prozent noch klar über der in den EU-Verträgen festgelegten Obergrenze von drei Prozent. Das Statistikamt rechnet für dieses Jahr mit einem Rückgang auf 128,5 Prozent. „Es wäre besorgniserregend, wenn das für die Haushaltssanierung benötigt wird“, sagte Ökonom Jose Cerdeira von der Banco BPI.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 24, 2017 15:00 UTC