Seit 26 Jahren verlegt Gunter Demnig Stolpersteine vor dem letzten selbstgewählten Wohnort von Opfern des Nationalsozialismus. Foto: dpa/Karl-Josef HildenbrandEs ist eine ganz besondere Art des Gedenkens, die am Montagmorgen in der Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln stattfindet. An diesem Tag gebührt die Erinnerung dem jüdischen Schriftsteller Bruno Altmann. »Herzlichen Dank, dass Ihr die Geschichte von Bruno Altmann wieder ins Leben gerufen habt«, bedankt sich Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) bei den Schülerinnen. »In diesem Sinne werden wir bestimmt noch viele Stolpersteine verlegen.«Dass die Schülerinnen ausgerechnet an einen Bewohner der Hufeisensiedlung erinnern, ist kein Zufall.
Source: Neues Deutschland November 26, 2018 17:03 UTC