Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen geraten auch die regelmäßigen Gewinne der Notenbanken in den Blick. Heute steht das Thema auf der Tagesordnung der EU-Kommission. Wenn es nur 10 Prozent wäre, blieben immer noch 10,5 Milliarden Euro übrig, Das geht aus einem Papier der Kommission hervor, das sie schon im Februar veröffentlicht hat. Die EZB kommentierte das Ansinnen nun gegenüber der „Financial Times“ mit einem Verweis auf die Rechtslage. Stattdessen sollen die Mitgliedstaaten, in deren Haushalt die Gewinne normalerweise fließen, einen entsprechenden Beitrag in den EU-Haushalt überweisen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 28, 2018 06:50 UTC